Was wir machen

Wir wollen uns sowohl über die Probleme austauschen, die unsere Krankheit mit sich bringt, als auch über die Erfolge die wir im Umgang damit erzielt haben. Gemeinsam wollen wir Wege finden, mit unseren Emotionen besser umzugehen und schädliches Problemverhalten zu vermeiden.
Unsere Gruppe ist frei organisiert und passt sich auch aktuellen Themen und Bedürfnissen an. Wir geben jedem Teilnehmer die Möglichkeit seine Sorgen und Fragen los zu werden und versuchen konstruktiv in der Gruppe darauf einzugehen. So können wir gegenseitig von unseren Erfahrungen profitieren, aber auch Neulinge sind willkommen. Zudem trainieren wir konkret dem Umgang und die Anwendung von DBT-Skills, soweit das die Zeit ermöglicht
Wir wollen unsere Situation verbessern und Verantwortung für uns selbst übernehmen. Wir wollen uns nicht auf unserer Krankheit ausruhen oder diese als Ausrede benutzen oder die Schuld an unserem Verhalten “den Anderen” oder “der Welt” zu schieben.

Eine regelmässige Teilnahme wird gewünscht, aber ist keine Vorraussetzung.

Gruppenregeln

• Vertraulichkeit: Was in der Gruppe gesagt wird, sowie Namen der Teilnehmer, bleiben innerhalb der Gruppe und werden nicht an Außenstehende weitergegeben.

• respektvolle Kommunikation: Jeder darf ausreden, ohne unterbrochen zu werden, keine Seitengespräche, keine Bewertung/Verurteilung der Beiträge anderer Teilnehmer.

• Selbstverantwortung: Jeder Teilnehmer muss Verantwortung für sich und das eigene Verhalten übernehmen. Das heißt auch eigene Grenzen zu erkennen und mitzuteilen. Wenn die Anspannung zu hoch wird, Skills nutzen oder kurz den Raum verlassen.

• Akzeptanz: Schmerz und Krankheit werden von jedem unterschiedlich wahrgenommen und verarbeitet. Akzeptiert die Gefühle der Anderen, ohne sie zu verurteilen oder sie durch (gute)Ratschläge zu ersticken. Akzeptiert die Grenzen der anderen Teilnehmer.

• keine Androhung von Suizid

• keine Anleitungen zu Selbstverletzungen bzw. Vergleich von Narben

• keine Teilnahme unter Alkohol- oder Drogeneinfluss